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    Informationen zum sächsischen Förderprogramm "Umweltmanagement"

Förderprogramm "Umweltmanagement" in Sachsen

Grundlage

Richtlinie des Sächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr zur Mittelstandsförderung (Mittelstandsrichtlinie) vom 16. April 2018

Was wird gefördert?

Beratungen, Workshops und Prüfungen im Zusammenhang mit der Validierung eines Umweltmanagementsystems gemäß der EMAS-Verordnung, der Zertifizierung eines Umweltmanagementsystems nach nationalen Standards sowie die Einführung sonstiger Umweltmanagementansätze sowie Gruppenprojekte zur Einführung und Weiterentwicklung von Umweltmanagementsystemen.

 

  • Zuwendungsfähig ist das Nettohonorar des Beraters und im Falle der Einschaltung eines Qualitätssicherers zusätzlich die Ausgaben für die Qualitätssicherung pro Tag.
  • Zuwendungsfähig sind zudem die die Ausgaben für die erstmalige Validierung/Zertifizierung.
  • Ausgaben für Umsatzsteuer, Fahrten, Übernachtungen und sonstige Auslagen sind der Förderung nicht zugänglich.

Gefördert werden Beratungen, Workshops und Prüfungen im Zusammenhang mit nachfolgenden Maßnahmen:

    • Validierung (Überprüfung) eines Umweltmanagementsystems gemäß der EMAS-Verordnung
    • Zertifizierung eines Umweltmanagementsystems nach internationalen Standards (DIN EN ISO 14001) und Zertifizierung der Nutzung von Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Quellen entlang der Produktkette (PEFC-CoC, FSC-CoC)
    • Energieberatungen zur Entwicklung, Umsetzung oder Aufrechterhaltung eines Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 oder eines Energieaudits nach DIN EN 16247-1
    • Einführung eines sonstigen Umweltmanagementansatzes (zum Beispiel Ökoprofit, Qualitätsverbund umweltbewusster Betrieb (QuB), DLG-Nachhaltigkeitsstandard)
    • Gruppenprojekte unter Beteiligung von mehreren kleinen und mittleren Unternehmen zur Einführung und Weiterentwicklung von Umweltmanagementsystemen (insbesondere Öko-profit, QuB, GLG-Nachhaltigkeitsstandard)

Wer ist antragsberechtigt?

 

  • Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) mit Sitz oder zu begünstigender Betriebsstätte im Freistaat Sachsen. Dazu zählen das Handwerk, der Handel, die Dienstleister, die Kultur- und Kreativwirtschaft, Angehörige der Freien Berufe sowie Existenzgründer
  • bei Gruppenprojekten auch Kammern, Kommunen und Landkreise

Allgemeine Informationen

Die Förderung soll Unternehmen bei der Anforderung umweltgerechten Wirtschaftens unterstützen. Der schonende und effektive Umgang mit natürlichen Ressourcen kann Kosten senken, der Risikovorsorge dienen und die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen.

Art der Förderung und Höhe

  • nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • Anteilsfinanzierung
  • bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben bei Einschaltung eines Qualitätssicherers (Ellipsis), bis zu 40 Prozent im Direktverfahren
    • bei Validierung/Zertifizierung ist innerhalb eines Kalenderjahres eine Zuwendung bis 8.000 EUR, bei Gruppenprojekten bis 30.000 EUR möglich
    • für Beratungsleistungen können innerhalb von drei Jahren bis zu 12.000 EUR Zuwendung bewilligt werden
    • die Zuwendung pro Tag beträgt maximal 350 EUR

Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht.

Stand: 26.06.2018
Quelle: SAB


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