• Ellipsis News

    Stärken und Schwächen der eigenen Personalarbeit erkennen

    Wissen Sie genau, was gut und was schlecht in Ihrer Personalarbeit läuft? Unternehmen im Landkreis Sächsische Schweiz - Osterzgebirge (SOE) können erneut auf die Unterstützung eines Projektes der regionalen Fachkräfteallianz zurückgreifen.

Personal im Unternehmen

Dabei wird im Dialog mit den Unternehmen das Bewusstsein für die eigenen Stärken und Schwächen geschärft. Anschließend erhalten die Beteiligten ein handlungsleitendes Exposé.
 
"Wer die eigenen Stärken und Schwächen kennt, weiß, wo genau er ansetzen kann. Das gilt auch hinsichtlich des unternehmensinternen Umgangs mit Personalfragen. In Zeiten des gestiegenen Personal- und Fachkräftebedarfs kann es sich kein Unternehmen leisten, Personalfragen aus dem Bauch heraus zu lösen", ist Erhard Lamparter von KONZEPTPLUSPRAXIS aus Dippoldiswalde überzeugt. Seit vielen Jahren berät er mittelständische Unternehmen aus verschiedenen Branchen zu Unternehmensfragen. Personalthemen haben dabei branchenübergreifend an Relevanz gewonnen.
 
"Ein Profil der Stärken und Schwächen des Unternehmens im jeweiligen Handlungsfeld zu erstellen, bildet immer eine gute Grundlage zur Abwägung und Umsetzung erfolgsversprechender Folgeschritte. Gerade in kleineren Betrieben begegnet es mir immer wieder, dass Personalplanung nur rudimentär oder auch gar nicht stattfindet. Dort lassen sich häufig Potenziale finden, die vorher nicht als solche wahrgenommen wurden", ermutigt der Unternehmensberater und verweist auf das Unterstützungsangebot aus der regionalen Fachkräfteallianz zur zukunftsgerichteten Personalpolitik unter den Bedingungen des demographischen Wandels, das seit August 2019 in die zweite Runde ging.

Dank der Förderung durch die Fachkräfterichtlinie des Freistaates Sachsen können sich im Landkreis SOE ansässige Unternehmen eben jene Stärken-Schwächen-Profile kostenfrei erstellen lassen. Dafür gehen Erhard Lamparter sowie seine Kooperationspartner*in Daniela Leischke und André Schurig von der CISS Consult aus Dresden mit den jeweiligen Führungskräften ins direkte Gespräch.
 
In einem ersten gleichlautenden Projekt von 2017 – 2019 sprachen die Beraterin und die Berater mit rund 45 Unternehmen. Nicht zuletzt deshalb gibt es bereits viele gute Erfahrungen und Handlungsansätze, über die das Team informiert. "Es gibt tolle Praxiserfahrungen aus unserer Region zum Kennenzulernen. Diese Impulse möchten wir weitergeben und damit eigene Ideen und Herangehensweisen in der Personalarbeit anstoßen", lädt Erhard Lamparter ein, die Unterstützung des Projektes zu nutzen. Im aktuell laufenden Folgeprojekt können interessierte Unternehmen bis Ende 2020 auf die Leistungen zugreifen.

Landeswappen Sachsen

Förderhinweis: Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.


Nach oben