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    Informationen zum sächsischen Förderprogramm "Elektronischer Geschäftsverkehr (E-Business)"

Förderprogramm "Elektronischer Geschäftsverkehr (E-Business)" in Sachsen

Grundlage

Richtlinie des Sächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr zur Mittelstandsförderung (Mittelstandsrichtlinie) vom 21. August 2014

Was wird gefördert?

Projekte zur Einführung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien

Wer ist antragsberechtigt?

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus den Bereichen verarbeitendes Gewerbe, Handwerk, Handel und Dienstleistungen. Unternehmen, die Finanz-, Assekuranz-, Vermittlungs- und Beratungsdienstleistungen anbieten, können nicht gefördert werden. Ausgeschlossen sind zudem Unternehmen, die selbst als IT-Dienstleister in Betracht kommen

Hinweis

Bewilligungen von Fördermitteln können derzeit noch nicht erfolgen. Hierfür ist die Genehmigung des Programms des Freistaats Sachsen durch die Europäische Kommission erforderlich. Die Genehmigung steht noch aus und ist an kein bestimmtes Datum gebunden.

Allgemeine Informationen

Der Freistaat Sachsen unterstützt, zur Verbesserung ihrer Wettbewerbsfähigkeit, Projekte sächsischer Unternehmen zur Einführung moderner Technologien in den Bereichen Information und Kommunikation. Mit Hilfe dieser Technologien sollen neue Absatzmöglichkeiten erschlossen, unternehmensinterne Prozesse optimiert und Geschäftsprozesse weitgehend elektronisch dargestellt werden.

Art der Förderung und Höhe

  • nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • der Zuschuss beträgt bis zu 40 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, höchstens jedoch 40.000 EUR
  • eine Förderung kann innerhalb von drei Jahren nur einmal gewährt werden

Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht

Folgende Ausgaben sind zuwendungsfähig:

  • Planung, Konzipierung und Vorbereitung von Projekten (bis zu 5 Tagewerke und bis zu 900 EUR/Tagewerk => bis zu 360 EUR/Tagewerk)
  • technische Realisierung
  • Erwerb vorhabensspezifischer Software (bis zu 50 % der gesamten zuwendungsfähigen Ausgaben)
  • Einführung der entwickelten Lösungen, inkl. Schulungen (bis zu 20 % der gesamten zuwendungsfähigen Ausgaben)


Ausgeschlossen ist die Förderung von Ausgaben für:

  • Hardware
  • Standardsoftware
  • Isolierte Internet-Präsentationen
  • Betriebskosten

Voraussetzungen

Für die Umsetzung des Projektes sind vorzugsweise IT-Dienstleister mit Sitz im Freistaat Sachsen in Anspruch zu nehmen. Dessen Eignung für das Projekt ist anhand von Referenzen oder Autorisierung nachzuweisen. Projekte sollen innerhalb von 12 Monaten abgeschlossen werden.

Verfahrensablauf

Nach Abschluss des geförderten Vorhabens ist der SAB die Erfüllung des Zuwendungszwecks durch einen Verwendungsnachweis nachzuweisen.

Frist / Dauer

Mit der Umsetzung des Vorhabens kann nach Bestätigung des Antragseingangs durch die SAB begonnen werden. Das Risiko, die beantragte Zuwendung nicht, nicht in der geplanten Höhe oder nicht zu dem geplanten Zeitpunkt zu erhalten, trägt der Antragsteller.

Stand: 10.10.2014


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