• Ellipsis Newsletter / Ausgabe 1 / Januar 2013

    Erfolg und Punktlandung bei der sächsischen Wirtschaftsförderung

Der Freistaat Sachsen hat 2012 im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) für die Einzelbetriebliche Förderung mehr als 380 Millionen Euro ausgereicht. Mit diesen Mitteln wurden insgesamt 569 Unternehmen gefördert, mehr als 22.000 Arbeitsplätze gesichert und mehr als 5.000 Arbeitsplätze geschaffen.

"Die GRW ist das wichtigste, aber auch das erfolgreichste Instrument, mit dem wir gewerbliche Investitionen im Freistaat fördern können", so Staatsminister Sven Morlok. "502 der geförderten Unternehmen waren kleine und mittelständische Betriebe. Sie sind das Rückgrat der sächsischen Wirtschaft. Sie investieren auch unter schwierigen Rahmenbedingungen, um sich im Wettbewerb zu behaupten. Die Fördermittel sind daher gut angelegt, denn sie stärken den Standort Sachsen nachhaltig. Daher werden wir auch in Zukunft die GRW-Förderung auf hohem Niveau fortführen." Insgesamt stehen für die Wirtschaftsförderung 2013 rund 384 Millionen Euro und 2014 rund 328 Millionen Euro bereit.

Im Rahmen der GRW bezuschussen EU, Bund und Freistaat gemeinsam Investitionsvorhaben von Unternehmen oder wirtschaftsnahe Infrastrukturvorhaben von Kommunen, wie zum Beispiel Verkehrsanbindungen oder Gewerbegebiete.

Im bundesweiten Ländervergleich steht Sachsen glänzend da: Alle zur Verfügung stehenden Mittel wurden abgenommen, so dass sich nach Kassenabschluss eine Punktlandung ergibt: insgesamt bleibt lediglich ein Restbetrag von 180 Euro an GRW-Mitteln übrig, die nicht abgenommen wurden.

„Dass wir einen so kleinen Restbetrag übrig haben, freut mich und macht mich auch stolz. Denn es zeigt, dass wir einerseits gut gerechnet haben und andererseits die Unternehmen in der Lage waren, auch ihren Anteil an den Investitionen zu leisten“, so Staatsminister Morlok weiter. Die Restbeträge müssen zur Hälfte an den Bund zurückerstattet werden - Sachsen wird demnach 90 Euro an den Bund zurück überweisen.

Pressemitteilung SMWA


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