• Ellipsis Newsletter / Ausgabe 1 / November 2012

    KMU-Schnelltest für Unternehmer

    Der zügige Selbstcheck zur Überprüfung förderrelevanter Kriterien für kleine und mittlere Unternehmen

Verschiedenste Programme zur Wirtschaftsförderung stehen häufig kleinen und mittleren Unternehmen, so genannten KMU, zur Verfügung. Obwohl für die meisten Unternehmen feststeht, dass sie dieser Kategorie angehören, ist ein KMU-Check durchaus sinnvoll.

Denn nichts ist ärgerlicher als nach dem Kampf durch das teils komplizierte Förderantragsprozedere im vermuteten Zusagezeitraum eine Absage zu bekommen, weil die Kriterien - erstaunlicherweise - doch nicht eingehalten wurden.

Für die eigene Betriebsstätte lassen sich die Begrenzungen, wie höchstens 250 Beschäftige und maximal 50 Mio EUR Jahresumsatz bzw. maximal 43 Mio EUR Jahresbilanz schnell überprüfen. Durch den Check ist jedoch auch einfach feststellbar, ob - sofern vorhanden - durch verbundene oder Partnerunternehmen die KMU-Kriterien immer noch eingehalten werden. Diese Verbindungen können ungewollt aus einem Unternehmen mit 10 Mitarbeitern ein Großunternehmen mit deutschlandweit mehr als 500 Beschäftigen machen.

Um diese „Selbsterkenntnis“ durch Dritte zu vermeiden, bietet das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) den KMU-Schnelltest an, der sofort, ohne Anmeldung und anonym durchgeführt werden kann. Falls Ihre Antworten darauf hindeuten, dass Unternehmenskennzahlen der verbundenen Unternehmen zur weiteren Berechnung notwendig sind, erhalten Sie einen Link zum Download eines Unternehmensorganigramms als ZIP-Datei. Anhand des Musterbeispiels und der vorab zu empfehlenden Hilfe-Datei können Sie anschließend alle notwendigen Unternehmen mit den entsprechenden Zahlen hinzufügen und erhalten die aufsummierten Mitarbeiterzahlen, Umsätze und Bilanzsummen.

Als Alternative zum Online-Schnelltest können Sie auch die Kolleginnen und Kollegen der Ellipsis GmbH per E-Mail oder telefonisch fragen, inwieweit Unternehmensverbindungen der Gesellschafter Ihren potenziellen Projekten im Wege stehen könnten.

Björn Kunze/BMWi


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